LESIËM




Mijn favoriete cd op dit moment
(december 2002)



(Hier stond een link naar een tweetal mp3-bestanden.
Deze heb ik verwijderd, omdat het verboden is de mogelijkheid te bieden mp3's te downloaden.
Jammer, maar ik wil er niet voor moeten betalen.)

Officiële website: www.lesiem.de


MYSTIC * SPIRIT * VOICES

is het debuutalbum van Lesiëm, dat de luisteraar meevoert naar de spirituele wereld van de Mystic-Pop. Het is de wereld van de versmelting van gisteren met vandaag, een polyfone tijdreis door muziekwerelden, die aanzet tot dagdromerij.
Het project Lesiëm is ontstaan in oktober 1998. Lesiëm, het Berliner Vokalensemble 'Carl Maria von Weber', bereikt haar specifieke klanken door stemmen van een mannenkoor, dat kan bogen op een 50-jarige traditie, gepaard aan een excellente zangopleiding.


LIBERTA

Liberta Venus
Opera Venus
Liberta Femina

Liberta Venus
Domina Venus
Flamifera
Non Refero Statua Est Statio

Liberta Venus
Opera Venus
Liberta Femina

Free me
feel my pain
let me know
let it go

Heal me
it's not in vain
let me see the light
and fly away


Vrijwel alle nummers zijn (deels) in het Latijn.
Hier de titels, met daarbij de 'onderteksten' (het verhaal):

1. Lesiëm
Und aus weiter Ferne Erklang eine Stimme schuldlos und rein. Sie diente dem Klang und entfachte das Feuer in hunderten von Kehlen. Die Menschen erkannten in ihr eine ungeahnte Reinheit und fühlten sich befreit vom bösen Grollen der Erde. Der Klang gebar seine Frucht. Lesiëm stieg zum Licht empor: Non Culpa In Cano
2. Occultum
Ein Geheimnis durchdrang das Land. Der vom Bösen besessene Herrscher liess eine Mauer mitten durch das Land ziehen und trennte somit die Herzen der Menschen. Ja fast ein halbes Jahrhundert hielten sie mit dieser Mauer aus. Der Schmerz über diese Zweiteilung sass so tief, bis ein Fremder kam, der mit seinen Tränen die Mauer sprengte. Da floh der König, doch sein Volk hatte verlernt, miteinander zu leben und weinte bitterlich um die verlorenen Gefühle.
3. Fundamentum
Und es kam eine Zeit, in der die beiden Söhne des Mars den Klang der Glocken vernahmen. Die ungezügelte Kraft des Kriegsgottes floss durch Ihre Adern und sie setzten den Kampf der Älteren fort, bis das Gute sich miet dem Bösen verband und der Tod ihre Verbundenheit besiegelte. Und die Legende besagte, dass zuviele verschiedene fehlgeleitete Lichtstrahlen die Seelen der Brüder in die Irre führten und erst der Bruderkampf fixierte ihre geistigen Kristalle auf den Punkt der Ruhe und des Friedens. - Fundamentum -
4. Vivere
Immer wieder riefen die Götter nach genehmen Wesen. Lange sollten sie warten, und dann war es soweit: Die Schöpfung der Menschheit war vollbracht - Vivere - Adam aus Lehm geformt, Eva die Mutter der lebenden im biblischen Paradies. Sie begegneten der Schlange und das Böse war erschaffen - Vivere - Durch Adam wurde der Geist erschaffen, durch Eva die Seele. - Vivere, vivere -
5. Open Your Eyes
Und die Kinder tanzten auf den Steinen des grossen Platzes. Hell klangen ihre schnellen Schritte auf dem harten Boden. Das Lesiëm umgab sie mit all seiner Stimmenherrlichkeit. Und erinnert sie an die Kraft ihrer Körper, die Unschuld ihrer reinen Seelen und die Grösse des Herrn, der über sie wachte. Angelockt vom fröhlichen Treiben der Kinder, erschien ein Engel mit langem blonden Haar. Er erhob die Stimme und warnte sie vor dem Bösen. "Schliesst niemals eure Augen vor der Welt, in der Ihr Lebt", sprach er und als er sie wieder verliess, verwandelten sich die grauen Steine unter ihren Füssen in funkelnde Edelsteine.
6. Indalo
Die Stimme eines einsamen Hirten schallte zum Himmel empor. Er liebte seine Welt, sein Land, seine Erde. Er wollte seiner Welt danken, für all ihre Reinheit und Herrlichkeit. Der Himmel erhörte seinen Gesang, antwortete ihm mit starker Stimme und Geborgenheit. Ihn zu bestärken, die Botschaft der Kraft und der Schönheit seine Liebe weiterzutragen, auf dass die Menschen der Erde sich der paradiesischen Fruchtbarkeit ihrer Heimat wieder bewusst werden mögen.
7. Liberta
Es stieg die Venus auf dem Meer empor und forderte die Menschheit zur Liebe auf. Lange Jahre hindurch machte sie sich die schöne Veneris zur Sklavin. Erst durch die Flucht ihrer Tempelsklavin empfand auch Venus selbst wieder Freimut. So erschuf sie eine riesige Statue der Freiheit - zum Gedenken an Veneris nannte sie diese Statue die "Liberta".
8. Miracle Eyes
Angsterfüllt und klein fühlt sich der Einzelne, gepeinigt von der Glut der unverstandenen, einsamen Seelen. So schwer ist es, das Mysterium des Daseins zu begreifen und aufrecht durch das Fegefeuer des Lebens zu gehen. Doch es ertönt der Choral aus Himmelsweiten, der herrliche Gesang der Liebe, um die Enge des Diesseits neu zu ordnen, ja um den Urton des Herzens wieder auszurichten auf den Lichtschimmer im Dunkel.
9. Una Terra
In einer Zeit, als die Tore des Himmels noch weit geöffnet waren und der silberne Himmelsglanz wie Regen auf die Erde herabfiel, ertönte das "Lied der Erde" für alle Menschen gleich. Es ward ein herrliches Lied. Wenn es erklang, verstummten die Völker der Erde und hielten sich heimlich die Hände. Auch der Wind hörte auf zu rauschen und die Wasser im Meer und in den Flüssen standen still. Alle Seelen schmolzen zusammen und ergaben sich dem wunderbaren Klang in ihren Herzen. Jeglicher Glaube wurde in Demut eins und sie priesen gemeinsam den einen Gott mit so vielen Namen.
10. Mater Gloria
Die Alten erzählten sich oft die Geschichte des verlorenen Sohnes, der auszog in die Welt und das Klagen seiner sterbenden Mutter nicht hörte. Er wanderte durch finstere Wälder und sein Geist war verwirrt von all den grausamen und erschreckenden Erlebnissen, welchen er in der Ferne begegnet war. Viele Jahre war er schon unterwegs und seine Mutter war schon seit zwei Jahren verstorben, da träumte er in einer dunklen Nacht, wie er selbst - noch ein kleiner Junge - neben seine Mutter schlief, alles war so schön und friedlich. Als er tränenüberströmt erwachte, wusste er, dass seine Mutter gestorben war und stimmte mit goldener Stimme einen Lobgesang an, den er in den Himmel sendete und er wusste, sie würde ihn hören und ihm verzeihen.
11. Veni Creator Spiritus
Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Und so gab er ihnen Kraft und sie sprachen: Ich bin, ich lebe. Ihres Herrn Gnade liess sie fröhlich werden. Sie lebten in Herzensfrieden, genossen die fruchtbare Erde, die Sonne und den Regen. Dankten der Kraft des Himmels, der alles zusammenfügte und so ihre Gaben wachsen liess.
12. Lacrimosa
Und sein Schmerz über den Verlust war so gross geworden, dass er ein Meer von Tränen vergoss. Tränen, die seitdem als Tau auf die Erde fallen.
13. Floreat
Und ich dankte der Kraft des Himmels, denn von oben kamen Licht und Trost in meinen finsteren Kerker. So sandte ich einen stillen Schrei nach Gerechtigkeit in die Höhe und wartete auf eine Antwort, die nur Er mir geben konnte, um mein Leben zu ertragen.
14. In Taberna Mori
Und es ward Kraft in Wein und Brot. Diese Kraft is auch am Werk, wenn Brot und Wein im Sakrament im Gedenken in Fleisch und Blut verwandelt werden. So ist Wein und Brot die Kraft der Erde, die Kraft in dem Tod und Leben ist.
15. Ave Fortuna
Und sie erhoben ihre Stimmen, um über die unerforschliche Vorsehung der Neuerschaffung zu singen. Das Glücksgefühl des neuen Menschenlebens erfasste ihre Seelen. Über alle Berge und Täler hinweg wurde das neue Leben aus dankbaren Kehlen willkommen geheissen. Ein Leben wurde weitergegeben. Voller Geborgenheit und glücklicher Stille ergab sich die Dienerin des Lebens diesem Wunder des Übernatürlichen, um letztendlich still in den Gesang einzustimmen.
16. Liberta (koorversie)


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